Pantone-Farbfächer mit vielen Farbmustern

Vereinsfarbe statt Katalogfarbe: Warum fertige Trikots von Jako, Adidas & Co. selten wirklich passen

Jedes Unternehmen und jeder Verein hat irgendwann seine Farbe gefunden – die eine, die auf dem Logo steht, auf der Website, den Visitenkarten, dem Vereinswappen. Oft ist sie längst als Pantone-Farbe, RAL-Ton oder Hex-Code fest definiert – Teil der Corporate Identity, nicht verhandelbar. Genau diese Farbe soll dann auch auf dem Trikot stehen. Das Problem: Große Sportartikelhersteller wie Adidas, Nike, Puma oder Jako verkaufen keine individuellen Farben, sondern eine begrenzte Auswahl aus ihrer eigenen, saisonalen Kollektion. Wer Glück hat, findet einen Farbton, der nah dran ist. Wer Pech hat, landet zwischen zwei Optionen – und keine davon ist die eigene CI-Farbe.

Pantone-Farbfächer mit vielen Farbmustern für die individuelle Trikotfarbe

Wie Farbkataloge bei großen Herstellern funktionieren

Ein Trikot von der Stange wird nicht für ein einzelnes Unternehmen gefärbt, sondern in großen Stoffbahnen für die gesamte Kollektion produziert – meist Monate im Voraus, oft in Fernost. Die Farbpalette einer Saison ist deshalb fest vorgegeben und ändert sich mit jeder neuen Kollektion. Genau das ist auch das zweite Problem: Selbst wer heute einen brauchbaren Farbton findet, hat keine Garantie, ihn in zwei Jahren zur Nachbestellung noch zu bekommen. Firmenfarben und Vereinsfarben ändern sich nicht mit der Mode – Kollektionen von Sportartikelherstellern schon.

So bestimmt ihr eure exakte Farbe

Für individuelle Trikots reicht ein Klick in den eigenen Styleguide: die meisten Unternehmen und Vereine kennen ihre Farbe längst als Pantone-Code (der Standard im Grafikdesign), als RAL-Farbe (verbreitet bei Firmenfarben und Beschilderung) oder als Hex-Wert (aus Website oder Logo-Datei). Jede dieser Angaben lässt sich direkt in einen Farbwert für den Druck übersetzen – ganz ohne Rätselraten, welcher Katalogton wohl am nächsten dran ist.

Was individueller Druck anders macht

Beim Sublimationsdruck entsteht der Stoff nicht vorab in Standardfarben, sondern wird für jede Bestellung neu bedruckt – mit exakt der Farbe, die vorgegeben wird. Es gibt keine Auswahl aus einer begrenzten Palette, sondern eine Farbfläche, die auf den eigenen Farbwert abgestimmt wird, egal ob als Pantone, RAL oder Hex-Code angegeben. Das gilt für Haupt- und Nebenfarben genauso wie für Muster, Streifen oder Verläufe – die eigene Wunschfarbe lässt sich damit tatsächlich vollständig auf der Teamwear abbilden, nicht nur angenähert.

Farbauswahl im 3D-Konfigurator von SR Teamsports

Der Unterschied zeigt sich Jahre später

Der eigentliche Vorteil zeigt sich nicht bei der ersten Bestellung, sondern bei der Nachbestellung. Ein neues Teammitglied, eine neue Saison, eine Erweiterung der Firmenbekleidung – die Farbe bleibt exakt dieselbe, weil sie nicht an eine Kollektion gebunden ist, die irgendwann ausläuft. Wer einmal die eigene Unternehmensfarbe hinterlegt hat, bestellt jedes Jahr wieder genau dasselbe Trikot, ganz ohne Kompromiss.

Im 3D-Konfigurator lässt sich die eigene Farbe direkt eintragen – per Pantone, RAL oder Hex-Code – und sofort sehen, wie sie auf dem fertigen, individuellen Trikot wirkt – egal ob Verein oder Unternehmen, egal ob Deutschland, Österreich oder die Schweiz.

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